Sonntag, 31. Juli 2011

Fortsetzung Ironman Frankfurt 2011

Weiter ging es an der Radstrecke.

Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir am "Heartbreak Hill" an. Eine von mehreren Steigungen auf der Radstrecke.

Wir sind erstmal bis ca. zur Mitte des Berges gegangen, weil da die Zuschauer noch nicht ganz so gedrängt standen.

Auch hier konnten wir Sonja und Markus super abpassen und ihnen zujubeln. Beide waren noch am grinsen und hatten eine super Speed drauf. Glücklicherweise sind beide ohne Sturz durchgekommen. Das ging nicht allen so. Einige Teilnehmer kamen sichtbar angeschlagen mit Wunden und Abschürfungen an uns vorbei.

Beeindruckend waren neben den vielen vielen tollen Hobbyathleten, die meiner Meinung nach dieses Event ausmachen, auch die Durchfahrt der Profis und vor allem der Führenden.

Der erste Mann und die erste Frau wurden von Motorrädern und einem Hubschrauber begleitet. Schon beeindruckend, wenn der Tross an einem vorbei zieht.

Unglaublich fand ich auch die Geschwindigkeiten sowohl der Profis als auch der "normalen" Teilnehmer.

Man muss sich immer vor Augen halten, dass diese Jungs und Mädels 4 km Schwimmen in den Knochen und noch 180 km auf dem Rad und 42 km zu Fuß vor der Brust haben.

Die meisten Sportler schaffen 1 dieser 3 Disziplinen und das ist schon eine tolle Leistung.

Einige kamen hier auch zu Fuß an uns vorbei. Einem war die Kurbel abgebrochen, einem anderen der Reifen geplatzt. Bei so einem Wettkampf darf denen nicht geholfen werden.

Einen Reifen kann man ja reparieren, aber so eine Kurbel? Ich hoffe er hat noch eine erhalten (Wurde durch die Lautsprecher drum geben) und konnte sein Rennen fortsetzen. Das muss echt schlimm sein, wenn 1 Jahr Training wegen einem technischen Defekt für die Katz ist.

Nach dem Markus und Sonja durch waren sind wir noch einem ganz nach oben gegangen. Heftig für die Fahrer, wie sich das zieht und die mussten 2 mal hier durch.

Wir sind dann zurück zum Auto, damit wir pünktlich an der Laufstrecke sind.

Auf dem Rückweg dachten wir dann, wir hätten Halluzinationen.

Viele von euch werden nicht wissen wie ein Triathlonbike aussieht, aber können sich vorstellen das es in Richtung Rennrad geht.

Tatsächlich kam uns ein Teilnehmer mit einem Klapprad mit Reifen kleiner als an einem MTB entgegen. Ich wüsste echt gerne ob der die gesamte Distanz damit fährt! Wir haben auf jeden Fall nur ungläubig hinterhergeguckt. Ich denke mal der hat an der Radstrecke allen anderen die Show gestohlen! :-)

Wir sind dann wieder nach Frankfurt rein gefahren und haben auch hier wieder einen super, kostenlosen Parkplatz nicht weit von der Wechselzone ergattert. Was das anging hatten wir echt Glück.

Wir hatten noch etwas Zeit, bis Markus in die Wechselzone einfährt. So sind wir noch ein bisschen an der Strecke entlang geschlendert. Die Profis waren schon auf Ihrer Laufrunde. Verdammt, wie schnell die waren ist unglaublich. Wenn ich die Geschwindigkeiten mal auf 10 km schaffe, bin ich schon mehr als froh und stolz! :-)

Rund um die Wechselzone waren auch allerlei Stände von Sportartikelherstellern aufgebaut und hier war richtig was los.

Mir fällt gerade ein, am K-Swiss stand sagte mir eine nette Dame, den Blade Light Run könnte ich in US 15 bestellen. Moment...

...nein kann man nicht. Na toll :-(

Aber zurück zum Wettkampf.

Nach dem stöbern und Atmosphäre aufsaugen haben wir uns dann an die Absperrgitter gestellt und auf Markus gewartet. Jetzt war das Grinsen nicht mehr deutlich erkennbar!:-)

Fortsetzung folgt...

Kommentare:

  1. Kein erkennbares Grinsen
    Ja, nach diesem Radausflug kam das Grinsen eher gequält. Ich hab in dem Moment meine Beine und vor allem meine Füße nicht mehr gespürt! Die Beine waren nur noch Stöcke und meine Füße Eisklumpen. Ich hatte in diesem Moment für das Laufen nichts Gutes vorhergesehen! Doch wie ihr ja mitbekommen habt, war das nur ein Trugschluss ;-)
    Markus

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  2. Ab der 2. Runde sah es bei dir und auch bei Sonja wieder um einiges flüssiger als in der ersten aus.

    Deine Laufzeit war ja dann auch echt der Hammer!

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