Freitag, 26. August 2011

Erstens kommt es Anders...

...und zweitens als man denkt!

Am Sonntag werde ich wohl am Lake Run am Möhnesee teilnehmen.

Hier finden sich Infos:

Der Lauf für Bekloppte :-)

Eigentlich hatte ich geplant nur zum anfeuern dahin zu gehen. Für Sonja, Markus und Marius.

Tja, gestern Abend bekam ich dann die Nachricht, das mir der Lauf gesponsort wird.

Danke Danke Danke an die Sponsoren. Ihr seid echt alle verrückt und ich werde mich auf jeden Fall bei euch revanchieren!

Dann schmeiß ich mal meine ganze Wochenendplanung um und geh mich im Schlamm suhlen. Vorher noch schön ne Spinningstunde geben und dann die Startunterlagen holen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Bin echt mal gespannt wie das wird. Schlamm soll ja heilende Wirkung haben. Das ist super, gestern Abend hab ich mir nämlich wahrscheinlich den Zeh entweder gebrochen oder verstaucht.

Werde dann berichten wie es war, wenn ich es hinter mir habe.


Mittwoch, 24. August 2011

Die erste Woche...

...meiner Halbmarathon Vorbereitung ist beendet und die zweite hat begonnen.

Die erste war echt die Hölle, jeder Lauf eine reine Überwindung und mit allem anderen als Spaß dabei. Dazu kam noch, dass ich den Plan zumindest was die Reihenfolge anging pausenlos ändern musste. Aber zumindest hab ich alles durchgezogen.

Zwischendurch hab ich echt schon gedacht, warum tust du dir den ganzen Scheiß eigentlich an. Hör doch einfach auf! Insbesondere bei meinem ersten Lauf Morgens um 5:45 Uhr.

Jetzt kam die zweite Woche und ich konnte den Dienstag wo ich den ersten Lauf eingeplant hatte gar nicht erwarten. Zwar hatte ich mir vorher beim Spinning irgendwas gezerrt, aber nach ein paar Meter konnte ich schmerzfrei Laufen.

Und es hat sogar Spaß gemacht! :-)

Mal schauen wie es sich weiterentwickelt. Werde jetzt nicht jede Woche was schreiben, aber spätestens am 11.09. gibt es hoffentlich einen Wettkampfbericht, wenn ich am Brückenlauf in Köln teilnehmen sollte.

Montag, 8. August 2011

So Freunde der Nacht, der weiße...

...Nigeriana ist da!

Heute zum ersten Mal die 15 km unter 1:30 gemacht.

Es waren genau 1:27:32 und ich hab noch nicht mal mit meinem Trainingsplan angefangen! :-)

Wenn man sich überlegt, das ich im Dezember noch 1:53 gebraucht habe, ist da schon einiges passiert. Bin echt mal gespannt, was nach dem Trainingsplan so drin ist.

Dienstag, 2. August 2011

Montag, 1. August 2011

Trainingsplan für Halbmarathon...

...in Köln

Am 2. Oktober ist es soweit. Mein nächster Halbmarathon findet statt.

Ich hab jetzt endlich mal meinen Trainingsplan erstellt. Angepeilt ist auf jeden Fall eine Zeit unter 2 Stunden. Den letzten hab ich in 2:10 gemacht, da muss eine Steigerung her.

Hier kann wer Lust hat, sich das PDF runterladen:

PDF Trainingsplan ( 50kb)

Wenn jemand Anmerkungen oder Verbesserungen hat, bitte hier im Kommentar posten. Bin für jeden Eintrag dankbar.

Diese Woche hab ich noch Zeit Änderungen vorzunehmen. Das wird jetzt auch das erste Mal sein, dass ich teilweise noch vor der Arbeit los muss. Gutes Training für den frühen Start! :-)

Sonntag, 31. Juli 2011

Letzter Teil Ironman Frankfurt 2011

So, jetzt sind wir schon beim Laufen.

Damit wir beide gebührend anfeuern können sind wir nach der Einfahrt von Markus schon auf die Laufstrecke gegangen.

Hier konnte man bei vielen sehen, das der Weg bis hier her schon sehr kräftezehrend war. Bei vielen konnte man wirklich davon reden, dass Sie sich über die Strecke geschleppt haben.

Wir haben immer wenn wir am Streckenrand standen alle vorbeilaufenden durch klatschen oder rufen angefeuert.

Aber natürlich ganz besonders bei Sonja und Markus auf die Tube gedrückt. Damit wir möglichst häufig Unterstützung geben konnten wurde auch oft der Standplatz gewechselt.

Markus hatte zwischendurch nichts besseres zu tun, als uns überzählige Gels abzugeben und uns zu informieren, dass die Frau an die er sich gehangen hat, die erste ist. So kennt man ihn, einfach herrlich! :-) Das täuschte aber auch nicht darüber hinweg, dass auch für Ihn das ganze ans Limit ging.

Die Atmosphäre an der Laufstrecke hab ich als super empfunden. Viele Zuschauer haben für das, auf Deutsch gesagt, beschissene Wetter lange durchgehalten und an den Versorgungstationen hörte man immer wieder einen aufmunternden Spruch von den Helfern.

Es ist toll mit anzusehen, wie praktisch eine ganze Stadt zu einer großen Sportveranstaltung wird.

Markus hat einen super Lauf gemacht und wir konnten ihn im Zielbereich empfangen.

Da war es schon für mich emotional, möchte gar nicht wissen wie heftig der Zieleinlauf für die Athleten ist. Die Läufer liefen zwischen zwei Tribunen durch, auf ein großes Zieltor zu. Oben über dem Ziel prangte ein riesen Schild mit der Zeit.

Auch hier waren wir wieder vorne bei der Musik mit dabei und konnten Markus zujubeln.

Wir haben geschaut, ob wir ihn nach dem Zieleinlauf irgendwo sehen, aber das war leider nicht der Fall. So sind wir dann wieder auf die Laufstrecke um Sonja weiter zu unterstützen.

Es wurde immer kälter und die Athleten schleppten sich weiterhin dem Ziel entgegen. Ich glaube ab hier war jeder einzelne froh über ein bisschen Unterstützung und so haben wir uns durch klatschen und rufen warm gehalten.

Unglaublich, teilweise bekamen wir Applaus von den Teilnehmern, weil wir weiter an der Strecke ausharrten, einer gab Paula sogar seine Wärmedecke und meinte er hätte es ja nicht mehr weit.

Pünktlich zum Zieleinlauf von Sonja standen wir dann auch schon wieder auf der Tribüne.

Es war mittlerweile dunkel und die Stimmung war noch aufgeheizter als beim ersten Zieleinlauf. Scheinwerfer, Rauch und peitschende Musik. Einfach super! Leider konnte Paula das nicht mehr miterleben, weil sie vorher zum Zug musste.

Teilweise musste ich mir echt verkneifen eine Träne zu verdrücken. Hört sich vielleicht blöd an, aber man muss das erstmal selbst erleben.

Wenn Eltern auf den letzten Metern von Ihren Kinder begleitet werden und diese und der Teilnehmer am heulen sind. Oder ein älterer Teilnehmer noch 5 Meter vor dem Ziel zusammenbricht und sich irgendwie doch noch weiterschleppt. Das ist schon emotional.

Sonja wurde dann noch einmal von uns gebührend gefeiert als Sie an uns vorbei ins Ziel lief.

Nach 15 Stunden gingen die Lichter im Zielbereich aus.

Einige Teilnehmer kamen noch danach ins Ziel. Offiziell zählte das zwar nicht mehr, aber für mich haben es auch die geschafft und hatten jeden Klatscher verdient.

Wir konnten dann auch endlich Markus und Sonja direkt gratulieren. Hier noch einmal meine Hochachtung vor eurer Leistung!

Wir haben dann noch geholfen die Ausrüstung und ins Hotel zu schaffen und haben uns wieder auf den Heimweg gemacht.

Gut das Rembert gefahren ist. Ich im Dunkeln durch Frankfurt wäre wahrscheinlich keine gute Idee gewesen! :-)

Kaputt aber zufrieden mit dem Tag bin ich dann um 3:00 Uhr in Oeventrop wieder ins Bett gefallen.

Der ganze Tag hat mir gezeigt wie heftig dieser Wettbewerb für Körper und Geist ist. Aber ich glaube auch als direkter Zuschauer hat man keine wirkliche Vorstellung davon, was die Athleten leisten.

Es ist immer noch mein Vorsatz irgendwann (so in 2 bis 3 Jahren) selbst als Teilnehmer zu starten, aber mein Respekt davor ist noch mal größer geworden.

So, das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Eigentlich sollte das ganze viel kürzer ausfallen. Die wirklich interessanten Dinge werden Sonja und Markus in seinem Blog zu berichten haben, schaut einfach zwischendurch vorbei.

P.S.

Hau mir nicht wieder so kräftig auf die Schulter!

Fortsetzung Ironman Frankfurt 2011

Weiter ging es an der Radstrecke.

Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir am "Heartbreak Hill" an. Eine von mehreren Steigungen auf der Radstrecke.

Wir sind erstmal bis ca. zur Mitte des Berges gegangen, weil da die Zuschauer noch nicht ganz so gedrängt standen.

Auch hier konnten wir Sonja und Markus super abpassen und ihnen zujubeln. Beide waren noch am grinsen und hatten eine super Speed drauf. Glücklicherweise sind beide ohne Sturz durchgekommen. Das ging nicht allen so. Einige Teilnehmer kamen sichtbar angeschlagen mit Wunden und Abschürfungen an uns vorbei.

Beeindruckend waren neben den vielen vielen tollen Hobbyathleten, die meiner Meinung nach dieses Event ausmachen, auch die Durchfahrt der Profis und vor allem der Führenden.

Der erste Mann und die erste Frau wurden von Motorrädern und einem Hubschrauber begleitet. Schon beeindruckend, wenn der Tross an einem vorbei zieht.

Unglaublich fand ich auch die Geschwindigkeiten sowohl der Profis als auch der "normalen" Teilnehmer.

Man muss sich immer vor Augen halten, dass diese Jungs und Mädels 4 km Schwimmen in den Knochen und noch 180 km auf dem Rad und 42 km zu Fuß vor der Brust haben.

Die meisten Sportler schaffen 1 dieser 3 Disziplinen und das ist schon eine tolle Leistung.

Einige kamen hier auch zu Fuß an uns vorbei. Einem war die Kurbel abgebrochen, einem anderen der Reifen geplatzt. Bei so einem Wettkampf darf denen nicht geholfen werden.

Einen Reifen kann man ja reparieren, aber so eine Kurbel? Ich hoffe er hat noch eine erhalten (Wurde durch die Lautsprecher drum geben) und konnte sein Rennen fortsetzen. Das muss echt schlimm sein, wenn 1 Jahr Training wegen einem technischen Defekt für die Katz ist.

Nach dem Markus und Sonja durch waren sind wir noch einem ganz nach oben gegangen. Heftig für die Fahrer, wie sich das zieht und die mussten 2 mal hier durch.

Wir sind dann zurück zum Auto, damit wir pünktlich an der Laufstrecke sind.

Auf dem Rückweg dachten wir dann, wir hätten Halluzinationen.

Viele von euch werden nicht wissen wie ein Triathlonbike aussieht, aber können sich vorstellen das es in Richtung Rennrad geht.

Tatsächlich kam uns ein Teilnehmer mit einem Klapprad mit Reifen kleiner als an einem MTB entgegen. Ich wüsste echt gerne ob der die gesamte Distanz damit fährt! Wir haben auf jeden Fall nur ungläubig hinterhergeguckt. Ich denke mal der hat an der Radstrecke allen anderen die Show gestohlen! :-)

Wir sind dann wieder nach Frankfurt rein gefahren und haben auch hier wieder einen super, kostenlosen Parkplatz nicht weit von der Wechselzone ergattert. Was das anging hatten wir echt Glück.

Wir hatten noch etwas Zeit, bis Markus in die Wechselzone einfährt. So sind wir noch ein bisschen an der Strecke entlang geschlendert. Die Profis waren schon auf Ihrer Laufrunde. Verdammt, wie schnell die waren ist unglaublich. Wenn ich die Geschwindigkeiten mal auf 10 km schaffe, bin ich schon mehr als froh und stolz! :-)

Rund um die Wechselzone waren auch allerlei Stände von Sportartikelherstellern aufgebaut und hier war richtig was los.

Mir fällt gerade ein, am K-Swiss stand sagte mir eine nette Dame, den Blade Light Run könnte ich in US 15 bestellen. Moment...

...nein kann man nicht. Na toll :-(

Aber zurück zum Wettkampf.

Nach dem stöbern und Atmosphäre aufsaugen haben wir uns dann an die Absperrgitter gestellt und auf Markus gewartet. Jetzt war das Grinsen nicht mehr deutlich erkennbar!:-)

Fortsetzung folgt...